Brustoperationen

In der Bodenseeklinik Prof. Mang wurde in den letzten Jahren eine standardisierte OP-Technik für Bruststraffungs- sowie für Brustaufbauoperationen entwickelt. Wichtig dabei ist, dass die Risiken möglichst gering gehalten und nur beste Implantate verwendet werden.

Brustaufbau

Nachdem die Angst und die Verunsicherung bei Brustimplantaten in den letzten Jahren genommen worden ist und auch die Implantate ungefährlich sind (die Bodenseeklinik verwendet ausschließlich hochwertigste, sichere und seit Jahrzehnten bewährte Brustimplantate), ist in Deutschland ein richtiger Boom bezüglich des operativen Brustaufbaus eingetreten. Nicht zuletzt durch die Medien- und Fernsehstars wird die ideale Brustform vorgegeben.

Die Bodenseeklinik achtet strikt darauf, dass die Brustimplantate nicht zu gross sind, damit sie nicht unästhetisch ausschauen und keine medizinischen Probleme verursachen. Deswegen ist die Idealgröße Körbchengröße B bis C. Dies entspricht einem Implantatvolumen zwischen 260 und 290 ml. Selbstverständlich richtet sich das Expertenteam nach den Wünschen des Patienten und berät exakt über die Größe und Wahl des Implantates. Deswegen ist das Vorgespräch von entscheidender Bedeutung. Trotz der langen Warteliste für Gespräche sollten Sie sich die Zeit nehmen und ein ausführliches Beratungsgespräch in der Bodenseeklinik nutzen.

Bei diesem Beratungsgespräch wird auf Größe, Risiken und Nebenwirkungen exakt eingegangen. Das Hauptrisiko bei Brustimplantaten ist die so genannte Kapselfibrose, d.h., dass sich um das Implantat eine Narbe bildet. Dadurch verhärtet sich die Brust und verformt sich. Wenn dies geschieht, muss das Implantat ausgetauscht werden. Je nach Technik und Implantationsart tritt die Kapselfibrose häufiger oder weniger häufig ein.

An der Bodenseeklinik liegt bei einer Untersuchung von hundert Brustimplantaten das Risiko einer Kapselfibrose zwischen zwei und vier Prozent. Dadurch liegt diese Klinik weit unter dem Bundesdurchschnitt.

Bei der Schnittführung bevorzugen wir, je nach dem anatomischen Verhältnis, den kleinen Schnitt in der Brustumschlagfalte. Dadurch läßt sich das Implantat schnell und risikolos zwischen Brustmuskel und Drüse plazieren. Bei sehr dünner und schlaffer Haut und wenig Brustdrüsenanteil wird das Implantat unter den Muskel gelegt. In Ausnahmefällen und nach Wunsch kann selbstverständlich das Implantat auch über die Achsel oder einen Brustwarzenschnitt eingesetzt werden.

Nach der Operation bekommt die Patientin einen festen Tape-Verband und wird für 24 Stunden, d.h. eine Nacht stationär überwacht. Am ersten Tag nach der Operation wird der Verband kontrolliert und, falls keine Störungen vorliegen, kann die Patientin nach Hause fahren. Den Verband nimmt sich die Patientin zehn Tage nach der Operation selbst ab. Während dieser Zeit ist es notwendig, um Infektionen und einer Kapselfibrose vorzubeugen, dass die Patientin drei Mal eine Tablette Antibiotikum sowie ein niedrig dosiertes Cortisonpräparat einnimmt.

Vier Wochen nach der Operation wird die kleine Narbe mit einer speziellen Narbensalbe (z.B. Contratubex) täglich zwei bis drei Minuten für weitere sechs Wochen eingerieben, damit möglichst keine Narbe zurückbleibt.

Mit der von uns in den letzten Jahren durchgeführten Implantationstechnik waren die Patientinnen in über 90 % der Fälle sehr zufrieden und würden den Eingriff jederzeit wiederholen lassen. In seltenen Fällen musste wegen einer Kapselfibrose (etwa 3 %) das Implantat nach einem Jahr ausgetauscht werden. In diesem Fall wurden keine Arzt- und Operationskosten berechnet, sondern nur das neu verwendete Implantat und die Sachkosten.

Bruststraffungsoperationen

Während bei der Brustimplantation in der Regel keine sichtbaren Narben zurückbleiben und der Eingriff etwa eine Stunde dauert, ist bei Bruststraffungs-Operation die Patientin dahingehend aufzuklären, dass die Operation zwei bis drei Stunden dauert und dass aufgrund der Schnittführungen und bei schlechter Heilung bleibende Narben entstehen können. Falls die Narbenheilung gut ist, sind auch bei der Bruststraffungs-Operation die Narben nicht störend. Oft wird auch eine Bruststraffungsoperation mit einem Implantat verbunden, wenn die Patientin neben einer Straffung auch eine Vergrößerung der Brust wünscht. Meist sind jedoch bei Straffungsoperationen die Brüste groß und schlaff, so dass die Patientin eine Verkleinerung bzw. Reduktion der Brust und eine Straffung und Hebung der Brustwarzen wünscht.

Die langjährige Erfahrung der Bodenseeklinik bei Brustoperationen ist hilfreich, da die Technik ausgereift und auch die postoperative Überwachung optimal gewährleistet ist. Nach der Operation bleibt die Patientin für zwei Nächte stationär. Die Redondränagen werden nach 24 Stunden gezogen und ein Verbandswechsel nach 48 Stunden durchgeführt.

Vom zweiten bis zum achten postoperativen Tag nimmt die Patientin ein Antibiotikum sowie ein entzündungshemmendes Präparat, damit die Schwellungen möglichst rasch zurückgehen.

Nach acht bis zehn Tagen wird der Verband gewechselt und die Fäden gezogen. Die Patientin trägt dann für vier Wochen noch einen Sport-BH und massiert nach vier Wochen mit einer speziellen Narbencreme die Narben für weitere sechs Wochen.

Nach sechs Monaten wird die Abschlußkontrolle durchgeführt. Hierbei gibt es dann meist ein zufriedenstellendes Ergebnis. Bei störenden Narben können diese noch durch Injektionen verbessert werden.

Bei Brustimplantaten zahlt die Krankenkasse überhaupt nicht, bei Bruststraffungs-Operationen kann versucht werden, ob ein Teil der Kosten von der Kasse bezahlt wird. In der Regel jedoch nicht, weil die Kassen der Meinung sind, dass es sich hier um keinen medizinisch indizierten Eingriff handelt.

Es eignet sich jede Brustform zur Verbesserung, außer einer extremen Hängebrust, ab dem 18. Lebensjahr. Internistische und anästhesistische Vorbereitung im Haus möglich.

Operation:

Die Operation, in Vollnarkose durchgeführt, dauert ca. 60 Minuten, da der Schnitt in der Achselhöhle oder in der Brustumschlagfalte erfolgt.

Operationsdauer ca. 60 Minuten.

Zu beachten nach der Operation:
  • 10 Tage Brustverband, danach Abschlußkontrolle und Fadenentfernung
  • 4 Wochen Tragen eines angepaßten Büstenhalters, danach
  • keine Beeinträchtigung (weder gesellschaftlich noch sportlich).
  • Keine weitere Therapie